Die EU-KI-Verordnung betrifft nicht nur große Technologieunternehmen. Auch kleine Unternehmen können betroffen sein, wenn sie KI in Kundensupport, HR, Produktivität, Dokumentenverarbeitung oder Entscheidungsprozessen einsetzen.
Der wichtigste Punkt: Risiko bestimmt die Pflichten
Die Verordnung arbeitet mit Risikokategorien. Viele typische KMU-Anwendungen sind nicht „Hochrisiko“, können aber Transparenz-, Dokumentations- oder Schulungspflichten auslösen.
Chatbots und Transparenz
Wenn Kunden mit einem KI-System interagieren, muss dies klar erkennbar sein, sofern es nicht offensichtlich ist. Diese Offenlegung sollte von Anfang an in der Benutzeroberfläche und im Prozess vorgesehen werden.
Hochrisiko-Anwendungen
Besondere Vorsicht gilt bei KI in Beschäftigung, Bildung, wichtigen Dienstleistungen, kritischer Infrastruktur, Biometrie, Migration und Justiz. Ein Tool, das Bewerber bewertet oder einstuft, ist deutlich sensibler als ein Chatbot für Produktfragen.
KI-Kompetenz und Governance
Teams sollten verstehen, was KI leisten kann, wo Grenzen liegen und wann ein Mensch entscheiden muss. Logs, Rollen, Review-Prozesse, Quellenangaben und Eskalationswege sind praktische Produktfunktionen, nicht nur Compliance-Dokumente.
Pragmatische Checkliste für KMU
- Alle KI-Nutzungen im Unternehmen erfassen.
- Risiko und Zweck pro System dokumentieren.
- Transparenzhinweise für Nutzer einbauen.
- Menschliche Prüfung für sensible Fälle festlegen.
- Datenquellen, Modellversionen und Änderungen protokollieren.
- Mitarbeitende rollenspezifisch schulen.
FKT Software unterstützt KMU dabei, KI-Workflows mit Offenlegung, menschlicher Prüfung, Auditierbarkeit und sicherer Datenverarbeitung zu bauen.





